Ersten Wochen der Bootssaison 2025
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| Blick vom Hotelbalkon |
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| Passantenhafen Heeg |
Langweer und Joure
Ahoi Felicitas
Midsommer in Stavoren
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| Noch ist es überschaubar |
Tagestour nach Enkhuizen
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| Stavoren vom Ijsselmeer gesehen |
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| Blick auf Enkhuizen |
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| Blick vom Hotelbalkon |
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| Passantenhafen Heeg |
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| Noch ist es überschaubar |
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| Stavoren vom Ijsselmeer gesehen |
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| Blick auf Enkhuizen |
Dieser Murphy! Einmal eingenistet, wird man ihn so schnell nicht wieder los. Zur Sommersonnen- wende war ich noch hoffnungsfroh. Dumm nur: Murphy auch. Long story short: Das Auto muss nochmal in die Werkstatt. Und wir somit nach Hause. Soviel zu: Bevor es wieder losgeht mit "drukte op het water" machen wir noch eine schöne lange Vorsaison-Tour an hellen Tagen und weißen Nächten.
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Vom Gaastmeer aus fuhren wir nach Stavoren. Mit viel Gegenwind und Wellen. In Stavoren angekommen - die Überraschung: Am Ijsselmeer war es windstill und warm. Eigenartigerweise, denn der Wind unterwegs kam definitiv von Westen, also von den großen Meeren. Aber gut - man nimmt, was man kriegen kann. Wir bekamen einen schönen Platz an der Insel des Passantenhavens mit Rundum-Blick und fußläufig zu allem, was man so braucht: Schleusenkino, Strand und Fischbude.
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| An der Insel des Passantenhafens Stavoren |
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| Het Hondje van Stavoren ist bereit für neue Abenteuer |
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| Helle Nächte am Ijsselmeer. Da war es schon kurz vor elf Uhr abends. |
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| Leuchtturmwärter van Stavoren |
Geplant war, dass wir mehrere Tage am Ijsselmeer bleiben. Murphy, diesmal in Gestalt des allwissenden Buienradars sagte allerdings für das Wochenende nicht nur Wind, sondern richtig Sturm an. Muss man jetzt auch nicht zwingend haben, dabei über die friese Meren zu reiten. Somit wurden es nur 2 Übernachtungen am Ijsselmeer. Schweren Herzens fuhren wir Freitags wieder in den Heimathafen, da noch bei bestem Boots-Fahr-Wetter.
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| Tot ziens Stavoren ! |
Die Entscheidung war gut. Schon Freitagabend kam der erste Vorgeschmack auf den Sturm und wir waren froh, sicher und gut in unserer Box zu liegen. (Und alle Manöver ohne Vorkommnisse gemeistert zu haben. Darauf nahmen wir erstmal mit allen anderen, die unterwegs und ebenfalls ungeplant früh zurückkamen, einen gepflegten Anlegeschluck im Hafen)
Stavoren war wie immer schön. Stavoren enttäuscht nie. Ich mag diesen Ort besonders gerne, er hat in meiner Kindheit eine Rolle gespielt. Auch unser Fussel war gerne ein Hondje van Stavoren, auch wenn er sein eigenes Vrouwtje dem steinernen vorzog. Guter Hund.
| Also mir ist ja mein Vrouwtje lieber |
Ich habe hier im Logbuch schon etliche Male zu und über Stavoren geschrieben. Findet Ihr alles unter dem Label Stavoren. Mit Herzblut und viel Verständnis für das Vrouwtje van Stavoren habe ich auch deren Geschichte aufgeschrieben - und die Legende um ein Ruhrpottmädchen erweitert.
Habt Ihr Fragen zu Stavoren? Nur raus damit. Gerne in die Kommentare.
Und was Murphy angeht: Er gibt einfach alles:
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Gerade mal bis Lemmer schafften wir es ohne Zwischenfälle auf der Rückfahrt
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit für ein Fazit auch hier im Logbuch.
Schlicht und ergreifend: Es war eine tolle Saison. Die beste und längste. die wir bisher mit unserer kostbaren Aquamarijn hatten. Wir starteten früh in die Saison und beendeten sie spät. Dank gelungener Urlaubstage-Planung des Captains und meines "nen Scheiß muss ich" Modus genossen wir viele Tage das Gefühl der Freiheit, des Lebens auf dem Wasser.
Das Wetter spielte fast die ganze Saison über mit. Im Land der vielen Meere windet es meistens, Wolken und ihr Inhalt sind schnell von dannen geblasen. Selbst an sehr heißen Tagen hat man Erleichterung durch die leichte Brise. Von orkanartigen Stürmen blieben wir in diesem Jahr ebenfalls verschont, Tage mit Windstärken über 6 konnte man an einer Hand abzählen.
Zu unserer Freude blieben wir auch von größeren Baustellen auf dem Boot verschont. Letztes Jahr endete die Saison mit Ungewißheiten. Ich berichtete. Die Werft unseres Vertrauens hatte über den Winter gute Arbeit geleistet, wir konnten problemlos Fahrt aufnehmen. Trotzdem ließen wir die jährliche Inspektion machen, besser ist das. Ein paar kleine Mängel wurden gefunden, deren Beseitigung wir beauftragten. Plus einiger vorbeugender Verbesserungen auf Vorschlag der Werft. Safety first. Auch und gerade auf dem Wasser.
In den Urlaubswochen des Captains waren wir auf längeren Törns, konzentrierten uns aber vorwiegend auf uns bekannte Reviere und Häfen. Stavoren beehrten wir nur einmal in diesem Jahr, dafür aber mit hohem Besuch. Auch das sehr schöne Tage, deren Erinnerung uns durch den Winter trägt. Im Sommerurlaub genossen wir den Erholungswert des Nationalparks Alde Feanen ausgiebigst, erkundeten die Umgebung von Balk en Detail und auch einige andere Lieblings-Orte kamen nicht zu kurz. Die einzige Neuentdeckung waren die Terkaplester Poelen, die uns sehr begeisterten.
In meiner "Allein an Bord" Zeit genoß ich meinen Logenplatz im Hafenkino, richtete das Boat-Office ein und erkundete Heeg samt Umland mit "de Fiets" bis ins Kleinste. Meistens mit einer Pause am Aquaduct, der Rastplatz zu Land gefiel mir außerordentlich gut. Außerdem hatte ich ihn selbst in der Hochsaison meistens für mich alleine. Ganz großartig fand ich es, in der Zeit der Sommersonnenwende, den auch in Friesland schon fast weißen Nächten an Bord zu sein. Das steht auf dem Wunschzettel für die nächsten Saison: Zu dieser Zeit ganz weit draußen auf dem Wasser zu sein.
An den Wochenenden unternahmen wir oft Touren mit dem segelbegeisterten Teil der Familie. Wetterabhängig, ob unter Segeln oder motorend. Es kamen einige gesegelte Seemeilen zusammen, mehr als in den Vorjahren. Neu war, dass wir erstmals auch zusammen in einem anderen Hafen über Nacht blieben. Wir genossen diese gelungene Premiere. Wiederholung(en) fest angepeilt für die nächste Saison. Nach wie vor sind wir alle sehr angetan von unserer kleinen Familienflotte. Für uns ist es schön, auch gelegentlich das Segel-Gefühl genießen zu können. Ich mag besonders die Ruhe, die sich an manchen Punkten dabei einstellt. Wenn man so ganz leicht unter Segeln dahingleitet, nur das Plätschern des Wassers, ganz leichtes Segelflattern und ein paar Vögel hört - das hat schon was. Und für die beiden anderen ist es schön, mit uns auch mal mehr Strecke machen zu können. Außerdem: Jedes Jahr kommen neue Erlebnisse dazu, die wir vier einträchtig in die Schublade "What happens in Fryslan, stays in Fryslan" stecken. Dieses Jahr: das Feudelgate. Die Erinnerung daran und der nur uns vieren verständliche Code macht das ein oder andere Familientreffen deutlich witziger. Gerade erst wieder gemerkt.
Im Heimathafen haben wir uns durchweg wohlgefühlt. Es gab in diesem Jahr zwei große Feste, bei denen wir viel Spaß hatten und einige andere aus dem Hafen besser kennenlernten. Aber wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Es gab auch ein paar problematischere Themen, die sowohl im Hafen als auch in der Insta-Boots-Bubble für Gesprächsstoff sorgten. Es ist nach wie vor ziemlich voll auf dem Wasser und in den Häfen, vor allem in der Hochsaison. Die Big C Jahre haben etliche Menschen zu dieser Art von Urlaub bewogen. Ohne dass sie Ahnung davon haben oder sich diese Ahnung auch nur ansatzweise aneignen wollen. Nicht immer und überall lebt der beschworene Geist alter Seemannschaft weiter.
Es wird sich weisen, wie es bei diesen Themen weitergeht. Nach der Bootssaison ist vor der Bootssaison. Ein paar Monate müssen wir noch überbrücken. Die detaillierten Rückblicke auf diese Saison sind alle im Logbuch nachzulesen. Ein paar Themen sind noch in der Mache. Zum einen der angekündigte Eintrag zum schönen Heeg, zum anderen möchte ich auch noch das ein oder andere zum Thema Seemannschaft zur Diskussion stellen.
Es war unsere vierte Saison mit der Aquamarijn und unsere bisher beste. Sie brachte neben eingelösten Versprechen auch Vorfreude auf noch mehr Zeit an Bord und auf dem Wasser in den nächsten Jahren. Wir sind nach wie vor unendlich froh, dass wir diese Möglichkeit haben. So dankbar dafür, in dieser eigenartigen Zeit das Gefühl von Freiheit nicht nur bewahren, sondern auch leben zu können. So gut, dass wir damals buchstäblich alle Bedenken über Bord schmissen. Darauf ein gepflegter Anlegeschluck.
Schreibt mir gerne, welche Themen Euch jetzt gerade bewegen. Welches Resümee zieht Ihr? War es auch bei Euch eine gute Saison? Seid Ihr zufrieden mit Euren Heimathäfen, erwägt Ihr einen Umzug? Habt Ihr Bedenken wegen der stark steigenden Preise? Was plant Ihr für die nächste Saison? Mehr oder weniger fahren? ( Die Frage richtet sich nicht nur an Bootsbesitzer, sondern auch an alle anderen. Was plant Ihr urlaubstechnisch für das neue Jahr? )
Kommentare hier im Blog sind offen, werden aber auch wie immer gerne auf Instagram oder Twitter genommen. ( d.h. sie sind eigentlich offen, aber irgendwas stimmt gerade mit dem Blogger-Layout nicht.... Ich bin dran. Schreibt mir solange gerne auf Insta oder Twitter. Bitte danke. Sorry. )
Und schon wieder ist ein Jahr um. Auch die nächste Saison ist Geschichte
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. So lautet das Gesetz. Oder?
Was im übrigen auch gut geht: Mit Hund in Stavoren. Auch wenn er sein eigenes Vrouwtje besser fand als das steinerne......
FAQs und Antworten rund um alles, was für Bootsurlaub in Stavoren wichtig ist, findet Ihr hier