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Montag, 11. August 2025

Die ersten Monate der Saison 2025

Die Saison ist schon fast zur Hälfte vorbei, Zeit für einen Rückblick auf die 

Ersten Wochen der Bootssaison 2025


Bedingt durch private Umstände und zum Teil durch das Wetter konnten wir meist nur 1 Woche an Bord verbringen. 
Mitte April holten wir unsere Aquamarijn aus dem Winterschlaf. Diesmal ganz entspannt und komfortabel. Wir gönnten uns ein paar Übernachtungen in einem kleinen, feinen Hotel in Heeg, fußläufig zum Hafen.
 
Blick vom Hotelbalkon auf die Drehbrücke von Heeg
Blick vom Hotelbalkon


Blick vom Hotelbalkon auf Heeg, Rückseite der Häuser am Kanal, Kirche im Hintergrund
Blick vom Hotelbalkon in die andere Richtung

So konnten wir die Aquamarijn an einem Tag in Ruhe aus dem Winterlager in den Hafen schippern und in den nächsten Tagen alles weitere zum Saisonstart an Bord erledigen. Die ersten, noch kühlen Nächte verbrachten wir gemütlich im Hotel. Auch sehr zur Freude unseres Leichtmatrosen. 

Hund Fussel auf der Hotelterrasse am Kanal

Winter-Jan hatte wie immer alle Aufträge ordentlich erledigt. Lediglich die Reinigung und Kontrolle der Nähte der Persenning hat nicht geklappt. Zu spät in Auftrag gegeben, hätte fast 3 Monate gedauert. Wird also direkt zum Anfang des Winterlagers in diesem Jahr in Angriff genommen. 
Zu einer ersten Bootstour reichte es noch nicht, aber für einen Spaziergang zum Passantenhafen.

Love Fryslan Buchstaben vor dem Passantenhafen
Passantenhafen Heeg

Langweer und Joure


Für die erste Tour Ende April hatten wir uns Langweer und Joure ausgesucht. An eine Marrekrite wollten wir noch nicht, dafür war es Nachts zu feucht, ungemütlich mit unserem Leichtmatrosen. Im Passantenhafen Langweer fanden wir einen feinen Platz direkt an der Kade mit Blick auf die Langweerder Wielen.

Boot Aquamarijn an der Kade im Passantenhafen Langweer

Blick aus dem Passantenhafen auf die Langweerder Wielen, Hafenbüro im Hintergrund

In der der Vor- und Nachsaison eigentlich auch kein Problem, will man in der Hauptsaison dort hin sollte man vorher reservieren. Der Hafen ist privat geführt von einem sehr netten Ehepaar. Das merkt man auch an diversen Kleinigkeiten, die Sanitäranlagen sind immer sehr sauber, es gibt kleine Goodies, z.B. kleine Duschgel. Fest zum Inventar gehört auch ein Schwan, das Wappentier von Langweer.

Hund Fussel vor einem großen Tretboot in Schwanform

Langweer an sich ist nicht besonders spektakulär, aber ein guter Ausgangspunkt für Fietstouren. 

Weiter ging es dann nach Joure, mittlerweile ein Muß in jeder Saison. Der Passantenhafen war recht gut besucht, wir ergatterten unseren Lieblingsplatz im Hafen Richtung Kanal. 

Boot Aquamarijn am Liegeplatz im Passantenhafen Joure

Wiese zwischen Kanalzufahrt und Passantenhafen Joure

Der Koningsdag wurde während dieser Tage gefeiert. Die Midstraat (Haupteinkaufstrasse) in Joure war ein riesiger Markt, Blumen, Speisen und Getränke, Flohmarkt und Live-Musik.
Fussel hat den König natürlich auch gebührend gehuldigt.

Hund Fussel liegt im Boot zugedeckt mit einem Oranje T-Shirt


Blumenverkaufsstände auf der Midstraat

Leute stehen auf der Midstraat und den Terassen der Lokale und feiern

Der nächste Aufenthalt Mitte Mai an Bord brachte lieben Besuch aus Hamburg nebst holländischer Freundin. Sie verbrachten 1 Woche in einem Bungalowpark in Terherne, ein Treffen also Pflicht. Ihr Haus hatte sogar einen eigenen Bootsteeg an den wir mit unserer Aquamarijn gepasst hätten, Anlegen war aber nur tagsüber erlaubt. Da uns alternative Anlegemöglichkeiten in Terherne nicht so zusagten verabredeten wir ein Treffen in Earnewald. Für die Freunde ein schöner Ausflug, für uns gehört ein Besuch in den Alde Fean mindestens einmal pro Saison auch zum Pflichtprogramm. 


Die drei Damen posieren auf einer schmalen Brücke

Dirk, Britta, Fussel, Gina und Lothar sitzen auf einer Bank auf der Kade des Passantenhafen, im Hintergrund fährt ein Schiff

Britta, Fussel und die niederländiche Freundin vor dem Hafenausgangsschild 'Tot ziens' Earnewaldd


Fussels Freunde aus dem letzten Jahr, Simba und Flocke, waren leider nicht im Hafen, so mussten wir neue suchen.

Fussel steht auf dem Feldweg Kühen gegenüber und bestaunt diese

Ziegenbock im Gras oben im Bild, Fusel im Gras unten im Bild, beide ähneln sich

Ahoi Felicitas


Ende Mai schipperten Simone und Stefan mit ihrer Felicitas durch Friesland, wir haben uns sehr über ein Wiedersehen in unserem Hafen gefreut. Treffen in Heeg werden langsam zur Tradition.

Britta, Simone, Stefan und Fussel auf dem Steeg im Hafen

Midsommer in Stavoren


Mitte Juni dann Midsommer, da muss es natürlich Richtung Stavoren gehen. Auf der Hinfahrt verbrachten wir eine Nacht an der Marrekrite im Gaastmeer, beschlossen aber am nächsten Tag zeitig nach Stavoren aufzubrechen. Ein langes Wochenende mit Feiertag am Donnerstag erwartete uns. So bekamen wir noch mit viel Glück einen Platz an der Insel im Passantenhafen. Es war voll, wurde noch voller, man lag zum Teil auf Päkchen. 

Noch ist es überschaubar



Tagestour nach Enkhuizen


Dieses Mal erkundeten wir sogar das Ijsselmeer. Aus bekannten Gründen fahren wir ja nicht mit unserer Aquamarijn auf dem Ijsselmeer, also ließen wir uns fahren. Es gibt täglich mehrere Fährverbindungen von Stavoren nach Enkhuizen und retour. Die Fahrzeit für eine Strecke dauert ca. 100 Minuten. So nahmen wir morgens die erste Fähre, verbrachten ca. 4 Stunden in Enkhuizen und fuhren mit der letzten Fähre zurück. Alles bei bestem Wetter und Sonnenschein, man konnte die Fahrt prima an Deck genießen. 

Britta im Stuhl auf Deck, genießt den Fahrtwind


Blick auf Stavoren von der Fähre auf die Häuser am alten Aussenhafen
Stavoren vom Ijsselmeer gesehen

Das glitzernde Ijsselmeer

Blick auf Enkhuizen von der Fähre aus
Blick auf Enkhuizen

In Enkhuizen gibt es viel zu erkunden, wir haben es extra ruhig angehen lassen, lecker gegessen, die Einkaufsmeile erkundet. Dem Treiben im Passantenhafen mit direktem Zugang zum Ijsselmeer zugeschaut. 

Blick über den Binnenhafen Enkhuizen, die Innenstadt im Hintergrund

Blick auf den Binnenhafen Enkhuizen von Land, Boote an der Kade

Zufahrt Binnenhafen Enkhuizen, kleines Wartebecken vor der Brücke

Einkaufsstraase in Enkhuizen mit Kirche im Hintergrund

Wir werden die Tour auf jeden Fall noch einmal wiederholen und den Rest von Enkhuizen erkunden.

Jetzt hoffen wir auf noch weitere schöne Tage in den nächsten Wochen, längere Wochen inklusive. Einige Highlights sind schon geplant....









Donnerstag, 6. Juli 2023

Stippvisite in Stavoren

Long story short 

Dieser Murphy! Einmal eingenistet, wird man ihn so schnell nicht wieder los. Zur Sommersonnen- wende war ich noch hoffnungsfroh. Dumm nur: Murphy auch. Long story short: Das Auto muss nochmal in die Werkstatt. Und wir somit nach Hause. Soviel zu: Bevor es wieder losgeht mit "drukte op het water" machen wir noch eine schöne lange Vorsaison-Tour an hellen Tagen und weißen Nächten. 

Hallo Gaastmeer 

Gaastmeer Marrekrite Hafen

So wurde es nur eine kürzere Tour, die aus Sturmwarnungs-Gründen nochmal kürzer ausfiel als gedacht. Wir begannen mit einem Abstecher ins Gaastmeer - wenigstens eine der hellen Nächte weit draußen auf dem Wasser. War auch schön, nur nicht hell. Hallo Wind - alter Vertrauter! Hallo Regen - jaja, ich weiß, die Natur braucht es.

Stippvisite in Stavoren 

Vom Gaastmeer aus fuhren wir nach Stavoren. Mit viel Gegenwind und Wellen. In Stavoren angekommen - die Überraschung: Am Ijsselmeer war es windstill und warm. Eigenartigerweise, denn der Wind unterwegs kam definitiv von Westen, also von den großen Meeren. Aber gut - man nimmt, was man kriegen kann. Wir bekamen einen schönen Platz an der Insel des Passantenhavens mit Rundum-Blick und fußläufig zu allem, was man so braucht: Schleusenkino, Strand und Fischbude. 

Stavoren Binnenhafen Insel
An der Insel des Passantenhafens Stavoren

Mit Hund in Stavoren
Het Hondje van Stavoren ist bereit für neue Abenteuer

Helle Nächte am Ijsselmeer. Da war es schon kurz vor elf Uhr abends. 

Leuchtturmwärter van Stavoren 

Geplant war, dass wir mehrere Tage am Ijsselmeer bleiben. Murphy, diesmal in Gestalt des allwissenden Buienradars sagte allerdings für das Wochenende nicht nur Wind, sondern richtig Sturm an. Muss man jetzt auch nicht zwingend haben, dabei über die friese Meren zu reiten. Somit wurden es nur 2 Übernachtungen am Ijsselmeer. Schweren Herzens fuhren wir Freitags wieder in den Heimathafen, da noch bei bestem Boots-Fahr-Wetter. 

Binnenfahrt nach Stavoren
Tot ziens Stavoren ! 

Die Entscheidung war gut. Schon Freitagabend kam der erste Vorgeschmack auf den Sturm und wir waren froh, sicher und gut in unserer Box zu liegen. (Und alle Manöver ohne Vorkommnisse gemeistert zu haben. Darauf nahmen wir erstmal mit allen anderen, die unterwegs und ebenfalls ungeplant früh zurückkamen, einen gepflegten Anlegeschluck im Hafen) 

Stavoren enttäuscht nie 

Stavoren war wie immer schön. Stavoren enttäuscht nie. Ich mag diesen Ort besonders gerne, er hat in meiner Kindheit eine Rolle gespielt. Auch unser Fussel war gerne ein Hondje van Stavoren, auch wenn er sein eigenes Vrouwtje dem steinernen vorzog. Guter Hund.  

Hondje en Vrouwtje van Stavoren
Also mir ist ja mein Vrouwtje lieber 



Die besondere Geschichte des Vrouwtje 

Ich habe hier im Logbuch schon etliche Male zu und über Stavoren geschrieben. Findet Ihr alles unter dem Label Stavoren. Mit Herzblut und viel Verständnis für das Vrouwtje van Stavoren habe ich auch deren Geschichte aufgeschrieben - und die Legende um ein Ruhrpottmädchen erweitert. 

Habt Ihr Fragen zu Stavoren? Nur raus damit. Gerne in die Kommentare. 

Und was Murphy angeht: Er gibt einfach alles: 

                 Gerade mal bis Lemmer schafften wir es ohne Zwischenfälle auf der Rückfahrt 

 

Aber - es gab immerhin eine Sitzgelegenheit auf dem Parkplatz. Und - wir haben es nach Hause geschafft, bevor aus dem Sturm ein Orkan wurde. Man muss auch für Kleinigkeiten dankbar sein......  



Wir haben es sehr bedauert, dass es nur für eine Stippvisite in Stavoren gereicht hat. Im Altweibersommer ergab sich DIE Gelegenheit und wir hatten eine großartige Zeit. Stavoren 2.0. - mit FAQs zum Ort  

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Bootssaison 2022 - das Resümee

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit für ein Fazit auch hier im Logbuch.  

Bootssaison 2022 - das Resümee 

Schlicht und ergreifend: Es war eine tolle Saison. Die beste und längste. die wir bisher mit unserer kostbaren Aquamarijn hatten. Wir starteten früh in die Saison und beendeten sie spät. Dank gelungener Urlaubstage-Planung des Captains und meines "nen Scheiß muss ich" Modus genossen wir viele Tage das Gefühl der Freiheit, des Lebens auf dem Wasser.    

Im Heimathafen

Wer ein Boot hat, hat immer was zu tun 

Das Wetter spielte fast die ganze Saison über mit. Im Land der vielen Meere windet es meistens, Wolken und ihr Inhalt sind schnell von dannen geblasen. Selbst an sehr heißen Tagen hat man Erleichterung durch die leichte Brise. Von orkanartigen Stürmen blieben wir in diesem Jahr ebenfalls verschont, Tage mit Windstärken über 6 konnte man an einer Hand abzählen.  

Zu unserer Freude blieben wir auch von größeren Baustellen auf dem Boot verschont. Letztes Jahr endete die Saison mit Ungewißheiten. Ich berichtete. Die Werft unseres Vertrauens hatte über den Winter gute Arbeit geleistet, wir konnten problemlos Fahrt aufnehmen. Trotzdem ließen wir die jährliche Inspektion machen, besser ist das. Ein paar kleine Mängel wurden gefunden, deren Beseitigung wir beauftragten. Plus einiger vorbeugender Verbesserungen auf Vorschlag der Werft. Safety first. Auch und gerade auf dem Wasser. 

Die Aquamarijn im Hafen


Auf Touren kommen 

In den Urlaubswochen des Captains waren wir auf längeren Törns, konzentrierten uns aber vorwiegend auf uns bekannte Reviere und Häfen. Stavoren beehrten wir nur einmal in diesem Jahr, dafür aber mit hohem Besuch. Auch das sehr schöne Tage, deren Erinnerung uns durch den Winter trägt. Im Sommerurlaub genossen wir den Erholungswert des Nationalparks Alde Feanen ausgiebigst, erkundeten die Umgebung von Balk en Detail und auch einige andere Lieblings-Orte kamen nicht zu kurz. Die einzige Neuentdeckung waren die Terkaplester Poelen, die uns sehr begeisterten.

Blick über das Ijsselmeer

Allein an Bord 

In meiner "Allein an Bord" Zeit genoß ich meinen Logenplatz im Hafenkino, richtete das Boat-Office ein und erkundete Heeg samt Umland mit "de Fiets" bis ins Kleinste. Meistens mit einer Pause am Aquaduct, der Rastplatz zu Land gefiel mir außerordentlich gut. Außerdem hatte ich ihn selbst in der Hochsaison meistens für mich alleine. Ganz großartig fand ich es, in der Zeit der Sommersonnenwende, den auch in Friesland schon fast weißen Nächten an Bord zu sein. Das steht auf dem Wunschzettel für die nächsten Saison: Zu dieser Zeit ganz weit draußen auf dem Wasser zu sein.     

Weiße Nächte an Bord


Setting Sail 

An den Wochenenden unternahmen wir oft Touren mit dem segelbegeisterten Teil der Familie. Wetterabhängig, ob unter Segeln oder motorend. Es kamen einige gesegelte Seemeilen zusammen, mehr als in den Vorjahren. Neu war, dass wir erstmals auch zusammen in einem anderen Hafen über Nacht blieben. Wir genossen diese gelungene Premiere. Wiederholung(en) fest angepeilt für die nächste Saison. Nach wie vor sind wir alle sehr angetan von unserer kleinen Familienflotte. Für uns ist es schön, auch gelegentlich das Segel-Gefühl genießen zu können. Ich mag besonders die Ruhe, die sich an manchen Punkten dabei einstellt. Wenn man so ganz leicht unter Segeln dahingleitet, nur das Plätschern des Wassers, ganz leichtes Segelflattern und ein paar Vögel hört - das hat schon was. Und für die beiden anderen ist es schön, mit uns auch mal mehr Strecke machen zu können. Außerdem: Jedes Jahr kommen neue Erlebnisse dazu, die wir vier einträchtig in die Schublade "What happens in Fryslan, stays in Fryslan" stecken. Dieses Jahr: das Feudelgate. Die Erinnerung daran und der nur uns vieren verständliche Code macht das ein oder andere Familientreffen deutlich witziger. Gerade erst wieder gemerkt. 

Segeln auf den friese meren


Im Heimathafen 

Im Heimathafen haben wir uns durchweg wohlgefühlt. Es gab in diesem Jahr zwei große Feste, bei denen wir viel Spaß hatten und einige andere aus dem Hafen besser kennenlernten. Aber wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Es gab auch ein paar problematischere Themen, die sowohl im Hafen als auch in der Insta-Boots-Bubble für Gesprächsstoff sorgten. Es ist nach wie vor ziemlich voll auf dem Wasser und in den Häfen, vor allem in der Hochsaison. Die Big C Jahre haben etliche Menschen zu dieser Art von Urlaub bewogen. Ohne dass sie Ahnung davon haben oder sich diese Ahnung auch nur ansatzweise aneignen wollen. Nicht immer und überall lebt der beschworene Geist alter Seemannschaft weiter.   

In dubio Heeg

Es wird sich weisen, wie es bei diesen Themen weitergeht. Nach der Bootssaison ist vor der Bootssaison. Ein paar Monate müssen wir noch überbrücken. Die detaillierten Rückblicke auf diese Saison sind alle im Logbuch nachzulesen. Ein paar Themen sind noch in der Mache. Zum einen der angekündigte Eintrag zum schönen Heeg, zum anderen möchte ich auch noch das ein oder andere zum Thema Seemannschaft zur Diskussion stellen.

Unbezahlbar: Freiheit leben zu können 

Es war unsere vierte Saison mit der Aquamarijn und unsere bisher beste. Sie brachte neben eingelösten Versprechen auch Vorfreude auf noch mehr Zeit an Bord und auf dem Wasser in den nächsten Jahren.  Wir sind nach wie vor unendlich froh, dass wir diese Möglichkeit haben. So dankbar dafür, in dieser eigenartigen Zeit das Gefühl von Freiheit nicht nur bewahren, sondern auch leben zu können. So gut, dass wir damals buchstäblich alle Bedenken über Bord schmissen. Darauf ein gepflegter Anlegeschluck.        

Anlegeschluck

Schreibt mir gerne, welche Themen Euch jetzt gerade bewegen. Welches Resümee zieht Ihr? War es auch bei Euch eine gute Saison? Seid Ihr zufrieden mit Euren Heimathäfen, erwägt Ihr einen Umzug? Habt Ihr Bedenken wegen der stark steigenden Preise? Was plant Ihr für die nächste Saison? Mehr oder weniger fahren? ( Die Frage richtet sich nicht nur an Bootsbesitzer, sondern auch an alle anderen. Was plant Ihr urlaubstechnisch für das neue Jahr? )

Kommentare hier im Blog sind offen, werden aber auch wie immer gerne auf Instagram oder Twitter genommen. ( d.h. sie sind eigentlich offen, aber irgendwas stimmt gerade mit dem Blogger-Layout nicht.... Ich bin dran. Schreibt mir solange gerne auf Insta oder Twitter. Bitte danke. Sorry. ) 

       Und schon wieder ist ein Jahr um. Auch die nächste Saison ist Geschichte 

Ein erstes Resümee findet Ihr hier: Abgesang auf die Bootssaison 2023 - Irgendwas war immer ! 

Dienstag, 21. Juni 2022

Hoher Besuch an Bord

 Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. So lautet das Gesetz. Oder? 

Der Ruhebewahrer hat in diesem Jahr das große Brückentag-Glückslos gezogen. Aber wenn sonst keiner wollte - bevor er sich schlagen lässt.... iss klar, ne. So beehrten wir nach der Woche, die von alles hatte, nur kurz unser Hauptquartier. Eine Familienfeier und diverse Waschmaschinenlängen waren wir wieder auf dem Weg ins geliebte Friesland. Diesmal sogar mit Begleitung. Der Jurist hatte es auch geschafft und konnte sich für das lange Wochenende loseisen. 

Tatsächlich war die Jugend bisher noch nie mit an Bord. Im ersten Jahr war die Saison nur kurz und Beide zu der Zeit im Ausland. In den Corona-Sommern waren sie immer noch im Ausland, in Vertretung für mich bei meinem Papa oder einfach zu busy. Dazu die sich in beiden Ländern ständig ändernden Regeln zum legalen Grenzübertritt und Aufenthalt. Meistenteils war es auch so, dass immer nur ein Haushalt auf einem Boot sein durfte. Und ein Haushalt sind wir halt nicht mehr. 

Aber jetzt war es soweit, dass zumindest der Älteste schon mit an Bord war. Wir freuten uns darüber sehr. Und auch ihm hat es gut gefallen. Wie die ehrgeizige Jugend so ist, war er seht gestresst und schon nach der ersten Nacht begeistert davon, wie unfassbar gut und tief man auf dem Boot schläft. Sag ich ja. 
Immer auf alles vorbereitet sein 

Der Wettergott hatte nach unserer wilden Urlaubswoche ein Einsehen und gab alles. Während zuhause alles schwitzte und ätzte, genossen wir schlanke maximale 27 Grad, eine stetige leichte Brise und viel Sonne. Schnell war klar; das ist optimales Ijsselmeer Wetter. Am Feiertag nach ergiebigem Frühstück auf die Meere und durch bis Stavoren. Auch dort wieder Glück. Den allerletzten Platz konnten wir ergattern. Der Butt wurde besucht, zum Glück hat er keinen verschlungen. Dem Vrouwtje wurde die Reverenz erwiesen, dem Ijsselmeer sowieso. Mit Strand und schwimmen, so genial. 







Besonderes Entzücken bei kleinen und großen Kindern rief die Schafherde hervor, die auf und um den Deichweg herum graste und sich geduldig streicheln und füttern ließ. Da verblasste selbst das Schleusenkino. 





Gut erholt kehrten wir nach Heeg zurück, schlemmten uns durch die Karte der Oude Vishal und Sonntagabends entließ ich meine Männer braun gebrannt nach Hause. Während ich frohgemut an Bord blieb. Für eine Woche Britta allein an Bord. Weil ich es kann. So genial.  

Was im übrigen auch gut geht: Mit Hund in Stavoren. Auch wenn er sein eigenes Vrouwtje besser fand als das steinerne......  

FAQs und Antworten rund um alles, was für Bootsurlaub in Stavoren wichtig ist, findet Ihr hier