Bootsaison 2025 – ein Jahresrückblick
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Die Bootsaison 2025 ist vorbei – und mit ihr viele schöne, ruhige, aber auch wetterbedingt herausfordernde Tage auf dem Wasser. Zeit für einen kompakten Rückblick auf ein Jahr, das uns zwar weniger Bordzeit als erhofft, dafür aber viele besondere Momente beschert hat.
Frühstart mit Komfort
Mitte April holten wir unsere Aquamarijn aus dem Winterschlaf. Der Saisonstart verlief dieses Mal entspannt: Mit ein paar Hotelübernachtungen in Heeg konnten wir das Boot in Ruhe aus dem Winterlager holen und alles für die neue Saison vorbereiten. Die kühlen Aprilnächte verbrachten wir lieber im Warmen im Hotel – auch sehr zur Freude unseres Leichtmatrosen Fussel.
Nicht alles lief perfekt: Die Reinigung und Kontrolle der Persenningnähte hatte unser Winter-Jan zu spät in Auftrag gegeben. Also direkt ein To Do zu Beginn des nächsten Winterlagers.
Erste Törns: Langweer und Joure
Ende April ging es endlich los. Unsere erste Tour führte uns nach Langweer und Joure. Für Marrekriten war es noch zu früh, dafür fanden wir im Passantenhafen in Langweer einen wunderbaren Liegeplatz mit Blick auf die Langweerder Wielen. Der Hafen ist privat geführt, man fühlt sich dort immer wohl.
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| Der Schwan - das Wappentier von Langweer |
Joure stand wie jedes Jahr auf dem Programm. Die Feier des Koningsdag dort sorgte für buntes Treiben in der Midstraat, Marktstände, Musik und eine ausgelassene Stimmung – Fussel zeigte sich standesgemäß in Oranje.
Begegnungen und Besuche
Im Mai trafen wir uns mit lieben Freunden aus Hamburg in Earnewald, Alte Freundschaften wurden gepflegt, neue tierische Freundschaften geschlossen.
Ende Mai freuten wir uns über ein Wiedersehen mit Simone und Stefan und ihrer Felicita – Treffen in Heeg entwickeln sich langsam zur schönen Tradition.
Midsommer in Stavoren und ein Abstecher nach Enkhuizen
Mitte Juni führte uns der Weg nach Stavoren. Trotz großem Andrang zum langen Wochenende ergatterten wir mit etwas Glück noch einen Platz an der kleinen Insel im Passantenhafen.
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| Gemeindehafen Enkhuizen |
| Anfahrt auf Enkhuizen |
Sommer mit Besuch und kurze Auszeiten
Die zweite Hälfte der Saison war geprägt von wechselhaftem Wetter und Verpflichtungen zuhause.
Die ein oder andere Übernachtung an einer Marrekrite ließ das Wetter aber doch zu.
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| Marrekrite Gaastmeer |
Im August bekamen wir Besuch von Freunden aus der Heimat, die in einem Ferienpark in der Nähe von Sneek Urlaub machten. Labradorhündin Luna gehörte auch dazu, Fussel war aber nur mäßig interessiert. Gemeinsame Ausflüge nach Workum, IJlst und Sneek, Grillabende und ein Koeknuffeldag sorgten für entspannte Sommertage – während ich mich zeitweise als Dogsitter bewährte.
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| Alles unter Kontrolle - 4 Augen sehen mehr als 2 |
Letzte Touren und Abschied vom Wasser
Im September ging es noch einmal auf Tour. Zuerst mit dem Auto nach Lemmer, das Wetter verzögerte mal wieder das Ablegen.
Aber dann, Leinen los. Über Joure führte uns der Weg in die Alde Feanen, wo wir dank windgeschützter Marrekriten sogar zwei Nächte ruhig verbringen konnten. Earnewald zeigte sich überraschend leer und friedlich.
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| Der König von Earnewald und sein Hofstaat |
Auf dem Rückweg legten wir erstmals in Grou an. Der Liegeplatz im alten Passantenhaven war schön, wir ergatterten einen Platz direkt am Anleger für das Pontje. Grou selbst jedoch eher „nett“ als begeisternd – nicht jeder Ort muss ein Lieblingsplatz werden.
Saisonende und Winterblues
Im Oktober folgten die letzten Ausflüge an Land: ein finaler Einkaufsbummel in Sneek, ein Besuch in Harlingen und am Wattenmeer. Fussel bekam noch einmal Strand unter die Pfoten, wir einen letzten Blick auf Nordsee und Wattenmeer.
Die Aquamarijn liegt nun gut im Winterlager, die ersten Arbeiten (Persenning) sind erledigt – und die Sehnsucht nach Wasser meldet sich bereits wieder.
Tot ziens































Die Wintersonnenwende ist vorbei, es ist gaaaanz klein schon Licht am Horizont zu sehen! Wir dürfen uns vom Winterblues nicht unterkriegen lassen, auch wenn das im fiesen Januar besonders schwer fällt...!
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