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Samstag, 3. Januar 2026

Jahresrueckblick 2025

 

Bootsaison 2025 – ein Jahresrückblick

Blick vom Ufer auf den Prinzess-Magriet-Kanal und das Pikmar
.

Die Bootsaison 2025 ist vorbei – und mit ihr viele schöne, ruhige, aber auch wetterbedingt herausfordernde Tage auf dem Wasser. Zeit für einen kompakten Rückblick auf ein Jahr, das uns zwar weniger Bordzeit als erhofft, dafür aber viele besondere Momente beschert hat.

Frühstart mit Komfort

Mitte April holten wir unsere Aquamarijn aus dem Winterschlaf. Der Saisonstart verlief dieses Mal entspannt: Mit ein paar Hotelübernachtungen in Heeg konnten wir das Boot in Ruhe aus dem Winterlager holen und alles für die neue Saison vorbereiten. Die kühlen Aprilnächte verbrachten wir lieber im Warmen im Hotel – auch sehr zur Freude unseres Leichtmatrosen Fussel.

Blick vom Hotelbalkon auf Heeg mit Kanal und Kirche

Nicht alles lief perfekt: Die Reinigung und Kontrolle der Persenningnähte hatte unser Winter-Jan zu spät in Auftrag gegeben. Also direkt ein To Do zu Beginn des nächsten Winterlagers.

Erste Törns: Langweer und Joure

Ende April ging es endlich los. Unsere erste Tour führte uns nach Langweer und Joure. Für Marrekriten war es noch zu früh, dafür fanden wir im Passantenhafen in Langweer einen wunderbaren Liegeplatz mit Blick auf die Langweerder Wielen. Der Hafen ist privat geführt, man fühlt sich dort immer wohl.

Blick vom Hafen auf die Langweerder Wielen und Hafeneifahrt

Hund Fussel vor einem Tretboot in Schwanform
Der Schwan - das Wappentier von Langweer

Joure stand wie jedes Jahr auf dem Programm. Die Feier des Koningsdag dort sorgte für buntes Treiben in der Midstraat, Marktstände, Musik und eine ausgelassene Stimmung – Fussel zeigte sich standesgemäß in Oranje.

Hund Fussel liegt im Boot becket von einem orangenen T-Shirt

Party auf der Midstraat in Joure

Begegnungen und Besuche

Im Mai trafen wir uns mit lieben Freunden aus Hamburg in Earnewald, Alte Freundschaften wurden gepflegt, neue tierische Freundschaften geschlossen.

4 Freunde sitzen auf einer Hafenbank

Hund Fussel steht auf einer Wiese Pferden gegenüber

Ende Mai freuten wir uns über ein Wiedersehen mit Simone und Stefan und ihrer Felicita – Treffen in Heeg entwickeln sich langsam zur schönen Tradition.

3 Freunde und Fussel auf dem Steg im Hafen Eendracht


Midsommer in Stavoren und ein Abstecher nach Enkhuizen

Mitte Juni führte uns der Weg nach Stavoren. Trotz großem Andrang zum langen Wochenende ergatterten wir mit etwas Glück noch einen Platz an der kleinen Insel im Passantenhafen.                



Ein besonderes Highlight war die Tagestour mit der Fähre über das IJsselmeer nach Enkhuizen. Bei bestem Wetter genossen wir die Überfahrt, erkundeten Stadt und Hafen und waren uns einig: Das war nicht unser letzter Besuch.
Frau von Belang im Fahrtwind auf der Fähre nach Enkhuizen


Blick auf den Gemeindehafen Enkhuizen Richtung Ijsselmerr
Gemeindehafen Enkhuizen


Blick auf Enkhuizen vom Ijsselmeer aus
Anfahrt auf Enkhuizen

Sommer mit Besuch und kurze Auszeiten

Die zweite Hälfte der Saison war geprägt von wechselhaftem Wetter und Verpflichtungen zuhause. 

Die ein oder andere Übernachtung an einer Marrekrite ließ das Wetter aber doch zu.

Blick auf den Steg und das Wasser in einer Marrekrite Bucht
Marrekrite Gaastmeer

Im August bekamen wir Besuch von Freunden aus der Heimat, die in einem Ferienpark in der Nähe von Sneek Urlaub machten. Labradorhündin Luna gehörte auch dazu, Fussel war aber nur mäßig interessiert. Gemeinsame Ausflüge nach Workum, IJlst und Sneek, Grillabende und ein Koeknuffeldag sorgten für entspannte Sommertage – während ich mich zeitweise als Dogsitter bewährte.

Hunde Luna und Fussel auf einer Wiese am Strand von Workum

Hunde Luna und Fussel vor dem Brunnen von Ijlst

Hund Luna und der Captain begutachten die Würstchen auf dem Grill
Alles unter Kontrolle - 4 Augen sehen mehr als 2

               
Der Captain mit Luna und Fussel an der Leine

Eine Kuh zerzaust die Haare von Frau von Belang


Letzte Touren und Abschied vom Wasser

Im September ging es noch einmal auf Tour. Zuerst mit dem Auto nach Lemmer, das Wetter verzögerte mal wieder das Ablegen.

Blick auf den Passantenhafen, Kanal von Lemmer mit Fahrrad in Vordergrund

Blick auf die Schleuse von Lemmer

Hund Fussel guckt über eine Mauer auf den Strand von Lemmer

Aber dann, Leinen los. Über Joure führte uns der Weg in die Alde Feanen, wo wir dank windgeschützter Marrekriten sogar zwei Nächte ruhig verbringen konnten. Earnewald zeigte sich überraschend leer und friedlich.

Steg an einer Marrekrite in den Alde Feanen

Kühe auf der Weide in den Alde Feanen
                                                                                
Passentenhafen Earnewald liegt im Nebel am Morgen
Passantenhafen Earnewald am Morgen


Ziegenbock steht auf einer Holzkiste, mehrere Ziegen drumherum auf der Wiese                 Ziegen
Der König von Earnewald und sein Hofstaat

Auf dem Rückweg legten wir erstmals in Grou an. Der Liegeplatz im alten Passantenhaven war schön, wir ergatterten einen Platz direkt am Anleger für das Pontje. Grou selbst jedoch eher „nett“ als begeisternd – nicht jeder Ort muss ein Lieblingsplatz werden.

Hund Fussel guckt von der Aquamarijn auf die anlegende Fähre


Eine Gasse in Grou

Eine Kirche in Grou


Saisonende und Winterblues

Im Oktober folgten die letzten Ausflüge an Land: ein finaler Einkaufsbummel in Sneek, ein Besuch in Harlingen und am Wattenmeer. Fussel bekam noch einmal Strand unter die Pfoten, wir einen letzten Blick auf Nordsee und Wattenmeer.

Blick auf das Wattenmeer, die Nordsee von Harlingen

Die Promenade am Strand von Harlingen, Harlingen im Hintergrund

Frau von Belang und Fussel sitzen vor einem Denkmal an der Promenade von Harlingen Strand

Hund Fussel wälzt sich im Sand am Strand von Harlingen

Die Aquamarijn liegt nun gut im Winterlager, die ersten Arbeiten (Persenning) sind erledigt – und die Sehnsucht nach Wasser meldet sich bereits wieder.

Tot ziens

Frau von Belang und Fussel schauen durch grosse Buchstaben F und R




Sonntag, 21. Juli 2024

Familienurlaub in Blavand

Wir haben uns eine Woche Urlaub vom Boot gegönnt und Familienurlaub in Dänemark in

Blavand 

gemacht. 

Blick von der Düne auf Strand und Wattenmeer

Frau von Belang rundete zu Sweet 60 und das sollte mit der gesamten Familie gebührend gefeiert werden. Die Nordsee mußte es sein und Blavand kannten wir schon von früheren Urlauben, bietet eine gute Infrastruktur, einen Ortskern zum Bummeln. Alles eingebettet in ein Dünengebiet mit Ferienhäusern für jeden Geschmack.

Bewaldetes Dünengebiet mit Kiefern

Dünengebiet mit Ferienhäusern
 


Hinfahrt - Norderstedt


Nach langer Zeit mal wieder eine längere Autofahrt für uns und die erste für den Flusenbär. So hatten wir vorher beschlossen, jeweils eine Zwischenübernachtung einzuschieben. Nachdem wir uns auf der Hinfahrt mit etlichen anderen über die A1, A7 und durch den Elbtunnel gequält hatten, erreichten wir glücklich unser erstes Ziel Norderstedt. Norderstedt ist relativ jung, in den 1970 Jahren gewachsen. Eine reine Wohnstadt im Hamburger Umland, nicht schön, nicht häßlich. Ein wirkliches Zentrum gibt es nicht, aber einen sehr schönen Stadtpark mit See, Wasserskibahn, Strand, Spielplätzen und Gastronomie. 

See mit Wasserskibahn im Stadtpark

Spazierwege um den See

Fussel konnte bei seiner ersten Hotelübernachtung seine Wachhundgene voll ausleben, so viele Türen die geöffnet wurden, dann geht wieder jemand über den Flur... Alles in allem ging es aber ganz gut. Begeistert waren er und wir von den Goodies für ihn, ein schickes großes Körbchen, Näpfe, Leckerli, Kotbeutel. 

Fussel im Körbchen im Hotelzimmer

Am nächsten Morgen brachen wir zeitig auf und konnten dem großen Stau vor der dänischen Grenze vorausfahren. Blavand begrüßte uns mit schönem, sonnigen Wetter. Das Ferienhaus mit all seinen Einrichtungen wurde inspiziert, wir konnten in Ruhe einräumen und dann gemütlich in den Geburtstag hineinfeiern. Ein lustiger Abend, es wurde viele gelacht, die Fussel Consulting Group hatte ihren Auftritt. Dazu in einem nächsten Blogeintrag mehr. 


Strandleben


Dänemark ist bekannt für seine Strände und rund um Blavand findet man etliche. Als erstes besuchten wir den Leuchtturm von Blavand, der westlichste Punkt Dänemarks. Hier treffen das Wattenmeer und die Nordsee aufeinander. 

Leuchtturm Blavand vom Strand aus fotografiert



Wattenmeer bei Ebbe

Nach dem Motto ´Jeden Tag Nordsee - aber ein anderer Strand´ waren wir noch am Vejers Strand, hier kann man mit dem Auto auf den Strand fahren, 

Autos am Strand

Hvidbjerg Strand, wer Lust hat springt über einen Badesteg in die Nordsee

Badesteg in die Nordsee von See aus fotografiert

Badesteg in die Nordsee vom Strand aus fotografiert

am Blavand Strand, die Maultierbunker besichtigen. 

Maultierbunker am Strand

Gemälde Affe mit Pinsel auf Bunker
Affe als Künstler von Jörg Immendorff

Das gesamte Küstengebiet ist riesig groß und es war trotz Ferienzeit nicht überlaufen. In Ruhe konnte man am Strand faulenzen, spazieren gehen oder ein erfrischendes Bad nehmen. 

Typischer Ferientag


Frau von Belang nimmt Euch mal mit durch einen Tag
 
Während andere sich sportlich und geistig betätigten drehte Fussel lieber ein paar Runden im Rennauto.

 
Fussel im Kinderrennauto

Rückfahrt - Buxtehude


Ruckzuck war die Woche um und wir mussten die Rückfahrt antreten. Diesmal waren gefühlt noch einmal doppelt so viele wie auf der Hinfahrt mit uns unterwegs. Diesmal hatten wir uns Buxtehude als Zwischenstop ausgeguckt. Ein netter, kleiner Ort mit einer Fleth im Ortskern, Hase und Igel sowie andere Märchenfiguren prägen das Stadtbild.

Fussel zwischen Schweinskulpturen

Hinweisschild für Fahhradfahrer mit Hase und Igel

Blick auf eine Fleeth mit Plattbodenschiff

Es war eine schöne, lustige, erholsame Familienwoche, die sicherlich alle in guter Erinnerung behalten werden.